Dritte deutsch-palästinensische kommunale Partnerschaftskonferenz in Jericho

Der Vertreter der Bundesrepublik Deutschland in Ramallah, Peter Beerwerth, eröffnete die dritte deutsch-palästinensische Partnerschaftskonferenz in Jericho. Die Konferenz wurde von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global organisiert. Bei der Eröffnung sprachen Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global sowie Musa Hadid, Präsident des Verbandes der palästinensischen Kommunen und Bürgermeister der Stadt Ramallah.

Eröffnung der Kommunalen Partnerschaftskonferenz in Jericho Bild vergrößern Eröffnung der Kommunalen Partnerschaftskonferenz in Jericho (© GIZ) In seiner Ansprache betonte Peter Beerwerth: „Wir sind stolz, dass es bereits zehn etablierte (Projekt-)Partnerschaften zwischen deutschen und palästinensischen Kommunen gibt und drei weitere Partnerschaften in Vorbereitung sind. Diese Partnerschaften sind lebendiger Austausch zwischen Palästinensern und Deutschen; sie sind wichtiges Element der palästinensisch-deutschen Zusammenarbeit. Die Bundesregierung wird solche Partnerschaften weiter fördern.“

Mehr als 80 kommunale Fachexperten und -expertinnen sowie Bürgermeister und Bürgermeisterinnen aus 28 deutschen und palästinensischen Kommunen kamen in Jericho zu einer gemeinsamen Konferenz zusammen.

Die Konferenz hat zum Ziel, die deutsch-palästinensischen Partnerschaftsbeziehungen zu festigen und auszubauen. Zudem stellt sie den Teilnehmenden eine Plattform zur Vernetzung und zum gegenseitigen Austausch zur Verfügung und bietet ihnen die Möglichkeit, gemeinsame Projektideen zu entwickeln oder weiter auszuarbeiten. Anhand von Fachbeiträgen, Podiumsdiskussionen, Besichtigungen kommunaler Projekte vor Ort und Arbeitsgruppentreffen zu Themen der Partnerschaftsarbeit wurden während der drei Konferenztage die Rahmenbedingungen, Schwerpunkte und weiterführende Potentiale der kommunalen Entwicklungskooperation zwischen Deutschland und Palästina beleuchtet.

Das diesjährige Partnerschaftstreffen 2017 baute dabei auf den Ergebnissen der deutsch-palästinensischen Konferenzen im November 2014 in Ramallah und Bethlehem sowie im November 2015 in Jena auf. Aktuell gibt es zehn etablierte (Projekt-)Partnerschaften: Köln – Bethlehem, Jena – Beit Jala, Bergisch Gladbach – Beit Jala, Xanten – Beit Sahour, Mannheim – Hebron, Nürnberg – Nablus, Bad Oldesloe – Jifna, Bonn – Ramallah, Bielefeld – Zababdeh und Speyer – Jericho. Zudem befindet sich eine Reihe von Kommunen, wie im Falle von Moers – Beitunia, in der Anbahnung von neuen Partnerschaften.