1. Vertragsunterzeichnung Berufsbildungsprogramm Deutschland stellt weitere Mittel für Berufsbildung palästinensischer Jugendlicher zur Verfügung
  2. Besuch im niedersächsischen Landtag Palästinensische Bildungsexperten besuchen Deutschland
  3. Abkommensunterzeichnung zwischen Außenminister Dr. Malki und Gesandten Beerwerth Deutschland unterstützt die Entwicklung Palästinas mit weiteren 76 Mio. Euro
Vertragsunterzeichnung Berufsbildungsprogramm

Deutschland stellt weitere Mittel für Berufsbildung palästinensischer Jugendlicher zur Verfügung

Bei der Unterzeichnung von Verträgen über insgesamt 10 Mio. € für ein Berufsbildungsprogramm, das die KfW im Auftrag der deutschen Bundesregierung umsetzt, sagte der Leiter des deutschen Vertretungsbüros in Ramallah, Peter Beerwerth: "More job opportunities for Palestinian youth”  - mit diesem Programm werden wir nicht nur eine große Zahl von Berufsausbildungseinrichtungen besser ausstatten und modernisnieren, sondern auch dazu beitragen, dass über bessere Ausbildung bessere Beschäftigungsmöglichkeiten für die palästinensische Jugend geschaffen werden." Die Mittel werden eingesetzt, um 14 Berufsbildungseinrichtungen im Westjordanland und Gaza technisch auszustatten und zu erweitern. Das Programm wird in enger Zusammenarbeit mit dem Bildungs- und Arbeitsministerium sowie der Al Quds Universität umgesetzt. Dabei wird die Al Quds Universität ihr duales Studienprogramm, in dem Studierende zugleich praktische Arbeitserfahrungen in Unternehmen sammeln, ausbauen. Deutschland fördert die Berufsbildung in Palästina seit 2004. Die zusätzliche Unterstützung aus der „Sonderinitiative für Jugendbeschäftigung in der MENA-Region“ wird bisherige Bemühungen ergänzen und verstärken. Gemäß der jüngsten Statistik des Palästinensischen Statistikamtes lag die Arbeitslosigkeit der 20-24-jährigen im ersten Quartals des Jahres 2016 bei 43 %. Verbesserte Ausbildungsmöglichkeiten, die auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes zugeschnitten sind, können dazu beitragen, diese Zahl zu reduzieren. Ramallah, 25 Mai 2016

Besuch im niedersächsischen Landtag

Palästinensische Bildungsexperten besuchen Deutschland

Eine Delegation palästinensischer Bildungsexperten unter der Leitung von Prof. Abu Kishek, Präsident der Al-Quds-Universität, traf auf Einladung der Bundesregierung in Deutschland mit hochrangigen Gesprächspartnern zusammen, um aktuelle Fragen in Bildung und Wissenschaft zu erörtern. Im Vordergrund der Gespräche mit den Staatssekretären des Auswärtigen Amts und des Bundesministeriums des Innern, dem Ausschuss für Bildung und Forschung des Deutschen Bundestags, der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur und der Vizepräsidentin des niedersächsischen Landtags stand die deutsch-palästinensische Zusammenarbeit in Bildung und Forschung und deren weiterer Ausbau, z.B. im Hochschulbereich. Für die deutsche und die palästinensische Seite war dabei klar: Bildung schafft Perspektiven!

Abkommensunterzeichnung zwischen Außenminister Dr. Malki und Gesandten Beerwerth

Deutschland unterstützt die Entwicklung Palästinas mit weiteren 76 Mio. Euro

Der palästinensische Außenminister Dr. Riad Malki und der Leiter des Vertretungsbüros der Bundesrepublik Deutschland in Ramallah, Peter Beerwerth, unterzeichneten zwei Abkommen zur deutsch-palästinensischen Zusammenarbeit in den Bereichen Wasser- und Abwasserversorgung, Kommunalentwicklung und Jugendbeschäftigung im Westjordanland einschließlich Ost-Jerusalems und Gaza. Für den Bau verschiedener Klärwerke, die Verbesserung kommunaler Dienstleistungen und Infrastruktur sowie den Aufbau eines Dualen Studienganges hatte Deutschland 76 Mio. Euro zugesagt. Für den Wiederaufbau in Gaza hat Deutschland 2014 und 2015 insgesamt 108,6 Mio. Euro zugesagt und damit inzwischen zahlreiche Projekte ermöglicht. Anlässlich der Unterzeichnung sagte der Leiter des Vertretungsbüros: „Ich freue mich, dass wir mit unserer umfangreichen und langjährigen entwicklungspolitischen Zusammenarbeit spürbare Verbesserungen für die Menschen in Palästina - auch in Gaza, Ost-Jerusalem und den C-Gebieten des Westjordanlandes - bewirken können.“

Wichtiger Hinweis

Hier finden Sie die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für die Palästinensischen Gebiete, Reisewarnung für den Gaza-Streifen:

Reise- und Sicherheitshinweise Palästinensische Gebiete

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Vertragsunterzeichnung Projekt zum Schutz von Kinderrechten

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Das Auswärtige Amt unterstützt im Rahmen der Förderung der Menschenrechte und der Stärkung der Zivilgesellschaft dieses Jahr ein Projekt der NRO Defence for Children – Palestine Section (DCI-PS) zum S...

Arbeitsstipendien für Journalisten aus dem Nahen Osten

2016 bietet die IJP ein zweimonatiges Reise- und Arbeitsstipendium für bis zu fünf junge Journalisten aus dem Nahen Osten, vornehmlich Libanon, Ägypten, Syrien, Jordanien und den Palästinensischen Geb...

Abschlusszeremonie „Basistraining Objektschutz“

Bundespolizei unterstützt beim Polizeiaufbau

Mit einer feierlichen Abschlusszeremonie endete der dritte Lehrgang „Basistraining Objektschutz“ der Palästinensischen Polizei. Damit endet auch die Mentoringphase in einem umfangreichen Programm der ...

Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens zum Dualen Studiengang

Unternehmen unterstützen das von der Bundesregierung geförderte Duale Studium an der Al-Quds-Universität



Zum Wintersemester beginnt an der Al-Quds Universität in Ost-Jerusalem das erste Duale Studium in den palästinensischen Gebieten und der Region. Dafür sagten zahlreiche lokale Unternehmen aus den Bereichen Elektrotechnik und Informationstechnologie ihre Unterstützung zu. In einem Festakt Anfang August unterzeichneten sie ein Partnerschaftsabkommen mit der Al-Quds Universität, auf dessen Grundlage Studenten dieses Programms Praxisphasen in ihren Unternehmen absolvieren können. 

Für weitere Informationen klicken Sie hier:

Studierende mit Laptop

Arbeit, Ausbildung und Studium in Deutschland

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Gesandter Peter Beerwerth

Leiter

Krisenvorsorgeliste (ELEFAND)

Hubschraubereinsatz

Alle Deutschen, die - auch nur vorübergehend - im Amtsbezirk der Vertretung leben, können in eine Krisenvorsorgeliste (ELEFAND) gemäß § 6 Abs. 3 des deutschen Konsulargesetzes aufgenommen werden. Es handelt sich hierbei um eine freiwillige Maßnahme. Die Vertretung rät dringend dazu, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, damit sie - falls erforderlich - in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen mit Deutschen schnell Verbindung aufnehmen kann.

Das Kulturerhalt-Programm des Auswärtigen Amts

Kuti-e Bagthscha: Frauen restaurieren Emirs Pavillon in Kabul

Seit 1981 unterstützt die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des Kulturerhalt-Programms des Auswärtigen Amts die Bewahrung kulturellen Erbes in aller Welt mit dem Ziel, das Bewusstsein für die eigene nationale Identität im Partnerland zu stärken und einen partnerschaftlichen Kulturdialog zu fördern. Das Programm hat sich zu einem sehr wirkungsvollen Instrument der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik entwickelt.

Länderinformationen

Hier finden Sie Länderinformationen des Auswärtigen Amtes für die Palästinensischen Gebiete

Das neue TV-Programm der Deutschen Welle

Neues Logo der DW News

Ab 22. Juni 2015 präsentiert die Deutsche Welle ihr neues TV-Programm mit DW-Nachrichten rund um die Uhr. Dafür wurden u.a. der englisch-, spanisch- und arabischsprachige  TV-Kanal der Deutschen Welle neu programmiert.

DE Magazin und deutschland.de - Themenschwerpunkt: Was Außenpolitik bewirkt

Ob Flüchtlingskrise, Naturkatastrophen oder kriegerische Konflikte: Außenpolitisches Handeln prägt die Wahrnehmung Deutschlands in der Welt. Der Themenschwerpunkt „Was Außenpolitik bewirkt“ der neuen Ausgabe von „DE Magazin Deutschland“ und auf deutschland.de erläutert in Artikeln, Interviews und Porträts, wie Deutschland sich außenpolitisch engagiert und was sich dadurch für Menschen verändert. Dazu gibt es Interviews mit der neuen Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung Bärbel Kofler und mit Antoine Gérard, dem Chef des Sekretariats des ersten Humanitären Weltgipfels im Mai 2016 in Istanbul.

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