1. Bundespräsident a.D. Walter Scheel Außenminister Frank-Walter Steinmeier zum Tode von Walter Scheel
  2. Unterzeichnung Abkommen BReg, Kfw, UNOPS Enge Kooperation zwischen Deutschland, UNOPS und dem Norwegian Refugee Council für den Wiederaufbau in Gaza
  3. Vertragsunterzeichnung Berufsbildungsprogramm Deutschland stellt weitere Mittel für Berufsbildung palästinensischer Jugendlicher zur Verfügung
Bundespräsident a.D. Walter Scheel

Außenminister Frank-Walter Steinmeier zum Tode von Walter Scheel

Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagte heute (24.08.) zum Tod von Walter Scheel: "Ich bin traurig über den Tod von Walter Scheel. Mit mir trauern die Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes um einen ehemaligen deutschen Außenminister. Ein langes und erfülltes Leben ist heute zu seinem Ende gekommen. Walter Scheel ist eine große Figur der Politik der ersten Jahrzehnte der jungen Bundesrepublik Deutschland. Walter Scheel hat die Außenpolitik unseres Landes in schwierigen Zeiten, mit einem Eisernen Vorhang mitten durch das geteilte Deutschland, ganz maßgeblich geprägt, als Außenminister und als Bundespräsident. In der sozialliberalen Koalition unter Willi Brandt war Walter Scheel einer der Wegbereiter der deutschen Ostpolitik. Die von Walter Scheel mit ausgehandelten und mit verantworteten Vereinbarung mit der Sowjetunion, mit Polen und die anderen Ostverträge sind historische Wegmarken der deutschen Entspannungspolitik, hin zur deutschen Wiedervereinigung und der Überwindung der Teilung Europas. Walter Scheel hat sich um unser Land verdient gemacht. Wir danken ihm für seine jahrzehntelange unermüdliche Arbeit für Frieden und Freiheit und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren."

Unterzeichnung Abkommen BReg, Kfw, UNOPS

Enge Kooperation zwischen Deutschland, UNOPS und dem Norwegian Refugee Council für den Wiederaufbau in Gaza

Die deutsche Bundesregierung, vertreten durch die Deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), und das United Nations Office for Project Services (UNOPS) unterzeichneten ein Abkommen über die deutsche Förderung in Höhe von 5 Mio. Euro für den Aufbau von 100 Wohnhäusern im Gazastreifen. Mithilfe der deutschen Finanzierung wird UNOPS in enger Zusammenarbeit mit dem Norwegian Refugee Council (NRC) und dem Palästinensischen Wohnungsbauministerium (MoPWH) Familien im Gazastreifen mit technischer, rechtlicher und finanzieller Hilfe bei der Wiedererrichtung ihrer Häuser unterstützen, die  während der Kampfhandlungen 2014 zerstört wurden. Dr. Rachel Folz, Deutsches Vertretungsbüro in Ramallah, betonte, dass das Projekt ein wichtiger Teil des deutschen Engagements für den Wiederaufbau und die Verbesserung der Lebensbedingungen in Gaza sei. Seit dem Ende der Auseinandersetzungen hat Deutschland über 120 Mio. Euro für den Wiederaufbau und humanitäre Hilfe in Gaza bereitgestellt. Das auf 18 Monate angelegte Vorhaben wird Hausbesitzer bei der Beauftragung professioneller Baufirmen unterstützen, um eine gute Bauqualität und sichere Baustruktur zu gewährleisten. Rechtsberatung zu Eigentumsrechten und Baugenehmigungen sollen Nachhaltigkeit im Wohnungsbaurecht garantieren. Das Projekt soll über eine von UNOPS entwickelte Onlineplattform transparent und öffentlich zugänglich sein und best practices für zukünftige Projekte etablieren.

Vertragsunterzeichnung Berufsbildungsprogramm

Deutschland stellt weitere Mittel für Berufsbildung palästinensischer Jugendlicher zur Verfügung

Bei der Unterzeichnung von Verträgen über insgesamt 10 Mio. € für ein Berufsbildungsprogramm, das die KfW im Auftrag der deutschen Bundesregierung umsetzt, sagte der Leiter des deutschen Vertretungsbüros in Ramallah, Peter Beerwerth: "More job opportunities for Palestinian youth”  - mit diesem Programm werden wir nicht nur eine große Zahl von Berufsausbildungseinrichtungen besser ausstatten und modernisnieren, sondern auch dazu beitragen, dass über bessere Ausbildung bessere Beschäftigungsmöglichkeiten für die palästinensische Jugend geschaffen werden." Die Mittel werden eingesetzt, um 14 Berufsbildungseinrichtungen im Westjordanland und Gaza technisch auszustatten und zu erweitern. Das Programm wird in enger Zusammenarbeit mit dem Bildungs- und Arbeitsministerium sowie der Al Quds Universität umgesetzt. Dabei wird die Al Quds Universität ihr duales Studienprogramm, in dem Studierende zugleich praktische Arbeitserfahrungen in Unternehmen sammeln, ausbauen. Deutschland fördert die Berufsbildung in Palästina seit 2004. Die zusätzliche Unterstützung aus der „Sonderinitiative für Jugendbeschäftigung in der MENA-Region“ wird bisherige Bemühungen ergänzen und verstärken. Gemäß der jüngsten Statistik des Palästinensischen Statistikamtes lag die Arbeitslosigkeit der 20-24-jährigen im ersten Quartals des Jahres 2016 bei 43 %. Verbesserte Ausbildungsmöglichkeiten, die auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes zugeschnitten sind, können dazu beitragen, diese Zahl zu reduzieren. Ramallah, 25 Mai 2016

Wichtiger Hinweis

Hier finden Sie die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für die Palästinensischen Gebiete, Reisewarnung für den Gaza-Streifen:

Reise- und Sicherheitshinweise Palästinensische Gebiete

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Die Bundesregierung unterstützt die weitere Professionalisierung der Palästinensischen Zivilpolizei

In der Zeit vom 16. – 19. Juli 2016 fand in Ramallah ein Workshop von Mitarbeitern der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz mit der Palästinensischen Zivilpolizei  (PCP) statt. Der Workshop wurde mi...

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Der palästinensische Außenminister Dr. Riad Malki und der Leiter des Vertretungsbüros der Bundesrepublik Deutschland in Ramallah, Peter Beerwerth, unterzeichneten zwei Abkommen zur deutsch-palästinens...

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Frühzeitiges Eingreifen: Spielerisches Erlernen der Namen der Früchte in Gebärdensprache

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Am 09.02. konnte sich das Vertretungsbüro in Gaza-Stadt von der erfolgreichen Umsetzung eines Humanitäre Hilfe-Projektes überzeugen, das mit Mitteln des Auswärtigen Amtes unterstützt wurde. Der Proje...

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Neue „Tatsachen über Deutschland“ – in 19 Sprachen

Alles, was man über das Deutschland von heute wissen muss, steht in „Tatsachen über Deutschland“. Wie das politische System funktioniert. Welche Leitlinien die Außenpolitik prägen. Was die Wirtschaft auszeichnet. Was neu ist in Kunst und Kultur. Zu diesen und vielen weiteren Themen bietet der neue Internetauftritt tatsachen-ueber-deutschland.de Texte, Hintergrund, Bilder, Charts, Filme und viele weitere Module – in 19 Sprachen. Zudem stehen die kompletten „Tatsachen“ als E-Paper zum Herunterladen bereit. Tatsachen über Deutschland gibt es jetzt auch als Download in 9 Sprachen für junge Erwachsene.

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Zum Wintersemester begann an der Al-Quds Universität in Ost-Jerusalem das erste Duale Studium in den palästinensischen Gebieten und der Region. Dafür sagten zahlreiche lokale Unternehmen aus den Bereichen Elektrotechnik und Informationstechnologie ihre Unterstützung zu. In einem Festakt unterzeichneten sie ein Partnerschaftsabkommen mit der Al-Quds Universität, auf dessen Grundlage Studenten dieses Programms Praxisphasen in ihren Unternehmen absolvieren können. 

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Krisenvorsorgeliste (ELEFAND)

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Alle Deutschen, die - auch nur vorübergehend - im Amtsbezirk der Vertretung leben, können in eine Krisenvorsorgeliste (ELEFAND) gemäß § 6 Abs. 3 des deutschen Konsulargesetzes aufgenommen werden. Es handelt sich hierbei um eine freiwillige Maßnahme. Die Vertretung rät dringend dazu, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, damit sie - falls erforderlich - in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen mit Deutschen schnell Verbindung aufnehmen kann.

Das Kulturerhalt-Programm des Auswärtigen Amts

Kuti-e Bagthscha: Frauen restaurieren Emirs Pavillon in Kabul

Seit 1981 unterstützt die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des Kulturerhalt-Programms des Auswärtigen Amts die Bewahrung kulturellen Erbes in aller Welt mit dem Ziel, das Bewusstsein für die eigene nationale Identität im Partnerland zu stärken und einen partnerschaftlichen Kulturdialog zu fördern. Das Programm hat sich zu einem sehr wirkungsvollen Instrument der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik entwickelt.

Länderinformationen

Hier finden Sie Länderinformationen des Auswärtigen Amtes für die Palästinensischen Gebiete

DE Magazin und deutschland.de - Themenschwerpunkt: Was Außenpolitik bewirkt

Ob Flüchtlingskrise, Naturkatastrophen oder kriegerische Konflikte: Außenpolitisches Handeln prägt die Wahrnehmung Deutschlands in der Welt. Der Themenschwerpunkt „Was Außenpolitik bewirkt“ der neuen Ausgabe von „DE Magazin Deutschland“ und auf deutschland.de erläutert in Artikeln, Interviews und Porträts, wie Deutschland sich außenpolitisch engagiert und was sich dadurch für Menschen verändert. Dazu gibt es Interviews mit der neuen Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung Bärbel Kofler und mit Antoine Gérard, dem Chef des Sekretariats des ersten Humanitären Weltgipfels im Mai 2016 in Istanbul.

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